Hunde in der Schule und Kindertagesstätte​

Schulhunde begleiten Pädagogen in ihren Unterricht und Erzieher in die KiTa. Schulhunde leben im Haushalt von Tagesmüttern und unterstützen Sozialpädagogen in Projekten, Kleingruppen und Einzelgesprächen. Hier ist die Grenze zum Therapiehund fließend.


Schulbesuchshunde besuchen mit ihren Haltern im Rahmen einzelner Unterrichtsstunden verschiedene Schulen und KiTas. Zielsetzung ist die Vermittlung des richtigen Umgangs mit Hunden, auch im Sinne der Gefahrenprävention. Darüber hinaus werden Schulbesuchshunde für umfangreichere Projekte im Vorschulbereich, Sachunterricht und offenen Ganztag immer häufiger gebucht.

Jeder Hund muss natürlich gewisse Voraussetzungen mitbringen.

 

Schulhund / KiTa-Hund Ausbildung


Die tiergestützte Arbeit wirkt sich auf emotionaler, sozialer und kognitiver Ebene positiv aus - nicht nur bei Kindern. Der Co-Pädagoge Hund ist eine Bereicherung in allen Situationen und bringt Freude, Ruhe, Selbstbewusstsein, Empathie, Verantwortung und Konzentration in den Schul- und KiTa - Alltag - die Liste ist endlos fortsetzbar.

 

Die Weiterbildung zum Schulhund besteht aus drei Pflichtmodulen, welche zeitlich unabhängig voneinander gebucht und absolviert werden können.


Im Modul 1 werden die Hunde auf ihre Tauglichkeit zum Schulhund geprüft. Viele für den Schulalltag typische Situationen werden nachgestellt und wir beobachten, wie der Hund sich darin verhält. Um Unsicherheiten früh zu erkennen und zu überwinden, empfiehlt sich der Start der Ausbildung auch schon für sehr junge Hunde ab 6 Monaten. Hier werden noch keine Fähigkeiten abgefragt, sondern nur der Grundcharakter des Hundes erfasst, sodass eine Empfehlung zur weiteren Ausbildung ausgesprochen werden kann.

Das Modul 2 umfasst zwei Tage, in denen wir uns intensiv mit theoretischen Inhalten und praktischen Übungen beschäftigen. Fachvorträge zu den Themen Kommunikation, Stress, Lernverhalten, Sachkunde, praktischer Einsatz in der tiergestützten Pädagogik und rechtliche Bestimmungen wechseln mit kleinen Workshops ab. Es gibt ein umfangreiches Angebot an Materialien und Einsatzmöglichkeiten, die vorgestellt und ausprobiert werden. Videobeispiele von unseren Schulhunden im Einsatz runden diese Einheit ab. Unter Berücksichtigung der individuellen und rassetypischen Fähigkeiten der Hunde und der speziellen Einsatzvorgaben der Halter, erarbeiten wir für jeden Teilnehmer seinen individuellen Weg. Dieses Modul lebt aber auch von den Erfahrungen und Berichten aller Teilnehmer.
Nach diesem Intensivwochenende kennen die Teilnehmer die genauen Anforderungen für die Zertifizierung und können den Zeitraum bis zur Prüfung selbst bestimmen. Jeder kann die geforderten Fertigkeiten mit seinem persönlichen Hundetrainer erarbeiten oder auch zusätzliche Trainingseinheiten und Abendvorträge beim IfHM in Anspruch nehmen. In beiden Fällen stehen wir natürlich beratend zur Seite.


Ab jetzt gilt der Hund als ‚Schulhund in Ausbildung‘.


Besonders wertvoll ist das eintägige Modul 3 (optional), welches in einer Schule stattfindet. Konzepte werden erstellt und besprochen und mit ausgewählten Schülern in die Praxis umgesetzt. Man macht nicht nur eigene Erfahrungen, sondern kann auch von den Unterrichtseinheiten der anderen Teilnehmer profitieren. Besonders für Halter, deren Hunde noch nicht im praktischen Einsatz waren, ist dieser Tag empfehlenswert. Außerdem findet ein umfangreicher Schulgang statt, um das Führen der Hunde im hektischen Schul- und KiTa- Alltag auf Treppen, verschiedenen Böden, durch Türen und auf dem Außengelände zu üben.


Das Modul 4 ist ein Prüfungstag, bei dem die Halter eine Sachkundeprüfung ablegen und gemeinsam mit ihren Hunden in den Bereichen Grundgehorsam, Bindung und praktisches Arbeiten geprüft werden. Das Mindestalter für die Zertifizierung beträgt 18 Monate.


Alle zwei Jahre muss der Schulhund erneut zur Nachtestung vorgestellt werden, da Hunde sich im Laufe ihres Lebens natürlich verändern.


Ein bereits gut ausgebildeter Hund mit Praxiserfahrung hat beim IfHM die Möglichkeit, in kurzer Zeit Modul 1, 2 und 4 zu absolvieren. Für unerfahrene Hunde und Halter kann die Zeitspanne vom ersten Eignungstest bis zur Prüfung und Zertifizierung bis zu zwei Jahre dauern. Jedes Team ist individuell und wird von uns dort abgeholt, wo es gerade steht. Außerdem überlassen wir unseren Teilnehmern die Entscheidung, bei welcher Hundeschule sie ihre Grundausbildung / Spezialisierung außerhalb der Pflichtmodule absolvieren wollen und haben entsprechend ein Baukastensystem entwickelt, das jedem gerecht werden sollte. Am Ende müssen alle IfHM-Studenten die gleiche Abschlussprüfung absolvieren.


Zwischen den Modulen können die Halter zwischen einer Vielzahl von Angeboten der IfHM –Hundeschule wählen und die Ausbildung für ihr angestrebtes Einsatzgebiet abrunden über die Seite Termine.
 

 

Schulbesuchshund / KiTa-Besuchshund Ausbildung

 

Das Schulbesuchshundeteam wird von Schulen und KiTas gebucht, um in einer oder mehreren Einheiten den Kindern zu erklären, mit welchen Sinnen ein Hund die Welt erlebt und wie sich sein Verhalten begründet. Daraus ergeben sich Regeln für den Umgang mit Hunden im Alltag, die der Gefahrenprävention dienen. Beißvorfällen wird so sinnvoll vorgebeugt, ängstliche Kinder werden aufgeschlossener, stürmische Kinder nehmen sich zurück. Manche Kinder erleben erstmals einen direkten Zugang zu einem Tier, welches mit ihnen kommuniziert! Der Schulbesuchshund ist eine sinnvolle Ergänzung für den Sachunterricht, kann aber auch in vielen anderen Bereichen eingesetzt werden (Streitschlichtung, Vorschularbeit, Bewegungsgruppen, Lerntherapie, Lesehilfe u.v.m.)!


Die Weiterbildung zum Schulbesuchshund ist für jeden interessierten Hundehalter möglich. Freude an der Arbeit mit Kindern und eine gute Bindung zu seinem Hund sind alleinige Grundvoraussetzungen. Die Ausbildung besteht aus drei  Pflichtmodulen, welche zeitlich unabhängig voneinander gebucht und absolviert werden können.


Im Modul 1 werden die Hunde auf ihre Tauglichkeit zum Schulbesuchshund geprüft. Viele für den Schul- und KiTa- Alltag typische Situationen werden nachgestellt und wir beobachten, wie der Hund sich darin verhält. Um Unsicherheiten früh zu erkennen und abzubauen, empfiehlt sich der Start der Ausbildung auch schon für sehr junge Hunde ab 6 Monaten. Hier werden noch keine Fähigkeiten abgefragt, sondern nur der Grundcharakter des Hundes erfasst, sodass eine Empfehlung zur weiteren Ausbildung ausgesprochen werden kann.

Das Modul 2 umfasst zwei Tage, in denen wir uns intensiv mit theoretischen Inhalten und praktischen Übungen beschäftigen. Fachvorträge zu den Themen Schulbesuchsprogramm, Kommunikation, Stress, Lernverhalten, Sachkunde und rechtliche Bestimmungen wechseln mit kleinen Workshops ab. Es gibt ein umfangreiches Angebot an Materialien und Einsatzmöglichkeiten, die vorgestellt und ausprobiert werden. Videobeispiele von unseren Schulbesuchshunden im Einsatz runden diese Einheit ab. Unter Berücksichtigung der individuellen und rassetypischen Fähigkeiten der Hunde und der speziellen Einsatzvorstellungen der Halter, erarbeiten wir für jeden Teilnehmer seinen individuellen Weg. Dieses Modul lebt aber auch von den Erfahrungen und Berichten aller Teilnehmer und ist stellt ein großes Repertoir an Ideen für alle bereit, die mit ihrem Hund in diese Aufgabe starten wollen. 
Nach diesem Intensivwochenende kennen die Teilnehmer die genauen Anforderungen für die Zertifizierung und können den Zeitraum bis zur Prüfung selbst bestimmen. Jeder kann die geforderten Fertigkeiten mit seinem persönlichen Hundetrainer erarbeiten oder auch zusätzliche Trainingseinheiten und Abendvorträge beim IfHM in Anspruch nehmen. In beiden Fällen stehen wir natürlich beratend zur Seite.


Ab jetzt gilt der Hund als ‚Schulbesuchshund in Ausbildung‘.


Besonders wertvoll ist das eintägige Modul 3 (optional), welches in einer Schule stattfindet. Konzepte werden erstellt und besprochen und an geladenen Schülern in die Praxis umgesetzt. Man macht nicht nur eigene Erfahrungen, sondern kann auch von den Besuchseinheiten der anderen Teilnehmer profitieren. Besonders für Halter, deren Hunde noch nicht im praktischen Einsatz waren, ist dieser Tag empfehlenswert. Außerdem findet ein umfangreicher Schulgang statt, um das Führen der Hunde im hektischen Schul- und KiTa- Alltag auf Treppen, verschiedenen Böden, durch Türen und auf dem Außengelände zu üben. 


Das Modul 4 ist ein Prüfungstag, bei dem die Halter eine Sachkundeprüfung ablegen und gemeinsam mit ihren Hunden in den Bereichen Grundgehorsam, Bindung und praktisches Arbeiten geprüft werden. 
Das Mindestalter für die Zertifizierung beträgt 18 Monate.


Alle zwei Jahre muss der Schulbesuchshund erneut zur Nachtestung vorgestellt werden, da Hunde sich im Laufe ihres Lebens natürlich verändern. 


Ein bereits gut ausgebildeter Hund mit Praxiserfahrung hat beim IfHM die Möglichkeit, in kurzer Zeit Modul 1, 2 und 4 zu absolvieren. Für unerfahrene Hunde und Halter kann die Zeitspanne vom ersten Eignungstest bis zur Prüfung und Zertifizierung bis zu zwei Jahre dauern. Jedes Team ist individuell und wird von uns dort abgeholt, wo es gerade steht. Außerdem überlassen wir unseren Teilnehmern die Entscheidung, bei welcher Hundeschule sie ihre Grundausbildung / Spezialisierung außerhalb der Pflichtmodule absolvieren wollen und haben entsprechend ein Baukastensystem entwickelt, das jedem gerecht werden sollte. Am Ende müssen alle IfHM-Studenten die gleiche Abschlussprüfung absolvieren.


Zwischen den Modulen können die Halter zwischen einer Vielzahl von Angeboten der IfHM –Hundeschule wählen und die Ausbildung für ihr angestrebtes Einsatzgebiet abrunden über die Seite Termine.

 

Voraussetzungen

Folgende Voraussetzungen sollte ein Hund mitbringen:

  • freudig / höflich auf Menschen, insbesondere auf Kinder, zugehen

  • einen guten Grundgehorsam besitzen oder in Ausbildung sein     

  • eine gewisse Gelassenheit mitbringen und sich selbst hemmen können

  • ungeschickte Berührungen tolerieren (lernen)

  • nicht zu geräuschempfindlich sein

 

Die vorgestellten Hunde müssen gesund, geimpft, gechipt, versichert und steuerlich gemeldet sein.

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